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GEDENKTAFELN
GEDENKTAFEL – JOHANN WOLFGANG GOETHE 1
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Gedenktafel – Johann Wolfgang Goethe 1
An der Stirnseite des Gasthauses „Zur goldenen Sonne“ ließ der Gastwirt Ludwig Müller gegen 1850 eine große, schwarze Kristalltafel mit der Inschrift über die Aufenthalte Goethes in diesem Gasthaus in Eger anbringen. Das Gasthaus brannte 1883 aus, dabei wurde die Tafel zerstört. Nach dem Brand wurden die beiden Gebäude an der Ecke des Marktplatzes abgerissen und durch einen historisierenden Neubau der Egerer Sparkasse ersetzt.
Im Juni 1904 ließ die Egerer Sparkasse anlässlich des 50. Jahrestages ihres Bestehens im Vestibül ihres Gebäudes eine neue Gedenktafel für Goethe anbringen. Auf der Tafel aus schwarzem Stein befinden sich ein Reliefporträt Goethes von dem Bildhauer Karl Wilfert und eine Inschrift über die Aufenthalte Goethes in Eger nach der Vorlage des Archivars und kaiserlichen Rats Karl Siegl. Die Gedenktafel blieb selbst in der sozialistischen Zeit, als in diesem Gebäude die Post untergebracht war, an diesem gut sichtbaren Ort hängen. So blieb es bis zum Jahre 2003, als das Gebäude die Firma Telecom übernahm. Diese verkaufte es dann einem der Öffentlichkeit unbekannten Eigentümer und das Gebäude ist seither verschlossen und nicht zugänglich. Ob die Gedenktafel, die im Jahre der Enthüllung in das Eigentum der Stadt übergeben wurde, noch dort ist, kann nur der unbekannte Käufer wissen.
(bh)
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