SEHENSWÜRDIGKEITEN GEDENKTAFELN GEDENKTAFEL – FRIEDRICH SCHILLER 1
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Gedenktafel – Friedrich Schiller 1

Das Objekt existiert nicht mehr
Die ursprüngliche Gedenktafel, die an den Aufenthalt des Dichters in Eger erinnern soll, wurde auf Anregung des damaligen Direktors der Lehrerbildungsanstalt, Eduard Kittel, in die Wege geleitet und von den Egerer Gesangvereinen errichtet. Die Tafel aus schwarzem Marmor wurde am 9. Mai 1866 neben dem Eingang enthüllt und das bis dahin so genannte Metternichhaus wurde als Schillerhaus bezeichnet. Um 1870 stellte der Schriftsteller Karl Reznicek fest, dass die Tafel ein falsches Datum (aus der Kargchronik übernommenes Jahr 1878) trägt und die Inschrift musste berichtigt werden. Nach dem Umbau des Hauses im Jahre 1893 wurde die Gedenktafel wahrscheinlich neu − diesmal zwischen den Fenstern des ersten Stockwerkes − befestigt. Die Gedenktafel wurde während der Rekonstruktion des Hauses in Jahren 1960-1962 entfernt und vernichtet.

(bh)
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Historische Texte

Prokl 1877

Das Junckher-Metternische Haus Nr. 2 neben dem Rathhaus „Schillerhaus“ mit einem Erdgeschoße und zwei Etagen, von sechs Fenstern Breite, auch schon mehrfach umbaut und modernisirt… Im Hausflur findet sich das Junckherische Wappen mit der Jahreszahl 1579 eingemauert, das Metternichische Wappen fehlt. In der Hausfronte ist vorne eine große Inschrift die Anwesenheit Schiller´s verherrlicht.

(Prökl 1877,497)
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Volkskunst 1988

So ungenau wie manches, das über Schillers Aufenthalt in Böhmen aus zweiter oder dritter Hand berichtet wird, ist auch das Datum seines Aufenthaltes in der Wallensteinstadt. Sein Besuch fiel wohl in die Zeit der Rückreise von Karlsbad nach Thüringer, und er dürfte sich nur auf 1-2 Tage erstreckt haben. An einem Haus am Egerer Marktplatz (dem ehemaligen Gasthof Zum goldenen Hirschen) befand sich eine 1866 enthüllte Gedenktafel des Inhaltes: In diesem Haus wohnte im Jahre 1791 FRIEDRICH VON SCHILLER behufs seiner Studien zur Wallensteintrilogie

(Volkskunst 1988,111)
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