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GEDENKTAFELN
GEDENKTAFEL – RUDOLFINUM
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Gedenktafel – Rudolfinum
Weiträumiger Schulhauskomplex, der sich in mehreren Trakten zwischen Schillerring, Schanzstraße und Opitzstraße erstreckt und mehrere Institute aufnahm. Eingänge von der Ringstraße und von der Opitzstraße. 1874 nach einem Preisausschreiben der Planung des Wiener Architekten Gustav Corompay zugeschlagen. Danach von V. Nekvasil aus Prag und J. Siegl aus Eger bis 1875 fertiggestellt. Nach 1900 Erweiterung durch J. Pascher.
Das Hauptgebäude zum Schillerring dreiflügelig mit zurückversetztem Mitteltrakt, der die Aula und das große Treppenhaus aufnimmt. Die Klassenräume bereits nach den hygienischen Anforderungen eines modernen Schulbaus der Zeit entlang weiter Korridore zur Außenfront hin gerichtet, wo sie durch große Fenster optimal zu belichten und zu belüften waren. Die Fassade zitiert im neuklassizistischen Stil die römische Antike, deren imperialer Anspruch hier auf das Kaiserreich bezogen ist.
(Kunst 1992, 586)
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